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LADIES AND GENTLEMEN, WE ARE

FUCKING BEAUTIFUL

  AND SO ARE YOU!

September, 2008: A View from the Drummers’ Stool

In: Backstage

Guten Tag liebe Bloglesenden (einen Blogle senden? Nein, einen Blog lesen.), hiermit willkomme ich euch zu meiner Premiere einer Verfassung eines FB-Blogs, in dem ich euch unterbreite was sich so im Lager der Fakkies tut.

(gelöster, erste Hürde überwunden): Nun, wir haben ein lautes Konzertwochenenenende hinter uns: des Freitags spielten wir im wunderföhnen Brunnen auf (ein wahrhaftig feiner Föhn, der mir allerdings den Kopf verwehte - Kopfweh mein ich), auf Einladung der lieben Superspy. Im Schützenhaus. Weh mir, dachte ich mir bei der Abfahrt in Basel. Schützenhaus - müssen wir nun unter Fahnenstangen, Trophäen und Wildschweinköpfen aufspielen? Nee, war nich so schlümm. Dafür hatte es Wanderlagerhausgeruch und knackige Jungs, die ihren (und des Baschis) muskelbepackten Oberkörper mit frischem Bier bespritzten. Lecker. Das ist er wohl, dieser Rackenroll. Bisweilen bin ich froh, weit hinten hinter dem hintersten Schlagzeug zu sitzen.

Samstags gings dann ans Leimentaler Openair (im Zelt) gen Witterswil. Naja, es schoff in Strömen. Matsch am Boden und Matsch an der Mattscheibe (2:2 - much blöd). Ausser während unseres Auftritts notabene musste Gott nicht weinen, aber das ist ja immer so:

Es regnet NIE, wenn FB spielt.

(erregt): Aber was ganz, ganz schlimm war: ich musste aufs Klo und hatte meine schicken Beatlestiefeli an. Stellt euch vor: ICH MUSSTE DURCH DEN MATSCH WATEN!!!! IN DEN BEATLEBOOTS!!!! AGONIE!!!! WARUM NUR, WARUM ICH???? (Heulkrampf). (Wieder gefasst): Zuvor mussten wir hinter der Bühne warten. Vorn spielte eine feine junge Band namens AltF4 aus dem Fricktal, die mir ein wohlwollendes Grinsen aufs Gesicht zauberte. Drogenmusik mit knorke Rhythmen und dufte Hammondorgel. Bin halt ein Hippie, ich mag so was. Doch ein Blick ins Publikum liess mich erschaudern: Da klebten alle zuhinterst auf den Bänkli, und vor der Bühne war eine Sau. Wie trostlos, bleibt das so bei uns? Naja, viel konnte ich nicht erkennen weit hinter dem hintersten Schlagzeug aus, doch ich meinte ein durchaus wohlwollendes Publikum vernommen zu haben, welches sich doch ziemlich nah am Bühnenrand einbefunden hatte. Fein. Indes war unser gepflegtes Musizieren etwas schludriger Natur.

Auch schön war unser Interview mit zwei jungen Damen vom Radio X: Tiefschürfend, nachdenklich und sehr, sehr ernst. Selbiges würd ich gerne hören. Wann wird denn das gesendet? Kann mal jemand nachfragen? Ach ja, Terry Twang hat sich die Hand in der Schiebetür des Bandbusses fürchterlich eingeklemmt. (enthusiastisch): Hey, wir haben ein neues Probelokal! Das ist total lässig! Superschön, mit wahnsinnig gutem Sound. In Kleinhüningen, im Studio der Scrucialists. Sogleich wurde auch an zwei neuen Songs gearbeitet: ein neilyounginkaftangoesmotown und ein hypnobummtätschboing.

Hallo, Remy Wom


1 Comment

  1. Lernen Lernen Says:

    Ich finde deinen Blog einfach spitze
    und hoffe, dass noch viele weitere Beitraege folgen werden, bin auf alle Faelle gespannt
    Liebe Gruesse, Simonius



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